Betriebskostenabrechnung

Mindestangaben in einer Betriebskostenabrechnung

 

Formelle Wirksamkeit einer Betriebskostenabrechnung erfordert Mindestangaben

Der Bundesgerichtshof (BGH) stellt in seinen Entscheidungen zu der formellen Wirksamkeit von Betriebskostenabrechnungen wiederholt fest, dass folgende Mindestangaben enthalten sein müssen, damit von einer formellen Wirksamkeit ausgegangen werden kann. Die Mindestangaben lauten:

Angabe der umlagefähigen Kostenposition

Angabe der Gesamtkosten einer Kostenposition

Angabe des Verteilungsschlüssel unter Nennung der Rechengrößen (z.B. bei Umlage auf Wohnfläche muss die Gesamtwohnfläche und die Einzelwohnfläche angegeben werden)

Angabe und Berechnung der auf den Mieter entfallenden Kosten einer Kostenposition

Angabe bzw. Abzug der geleisteten Vorauszahlungen

Ergebnis der Berechnung

Nur wenn diese Angaben enthalten sind und die Abrechnung sich über einen Zeitraum von max. 1 Jahr verhält, geht der BGH von einer formellen Wirksamkeit einer Betriebskostenabrechnung aus. Diese muss zudem von einem juristischen Laien ohne zu großen Aufwand nachvollzogen werden können.

 


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